Buddha und das Wasser aus dem See

Buddha

Buddha und das Wasser aus dem See

Eines Tages wanderte Buddha mit seinen Jünger durch Nepal. Sie kamen an einen See und da Buddha durstig war bat er einen seiner Jünger ihm doch bitte ein Glas Wasser aus dem See zu holen. Der Jünger ging und nahm ein leeres Glas mit. 

Als er am See ankam, war dieser verschmutzt, voller Schlamm und für einen Menschen ungeniesserbar.
Er ging also zu Buddha zurück und sagte ihm, dass das Wasser aus dem See voller Schmutz und Schlamm ist und ein Mensch daran erkranken würde.

Sie machten eine halbe Stunde Rast und erneut bat Buddha seinen Jünger ihm ein Glas Wasser aus dem See zu holen. Etwas hilflos ging der Jünger und nahm sein leeres Glas mit. Und als er zurückkam hielt er ein frisches Glas Wasser in der Hand und überreichte es Buddha.


„Und so ist es auch mit dem Geist“, sagte Buddha. „Er mag manchmal voller Schmutz sein und sogar stürmisch. Alles was du tun musst ist ihn so sein zu lassen. Beobachte den Sturm, lasse zu und fliesse eins mit dem Strom.
Leiste keinen Widerstand und wehre dich nicht, der aufgewühlte Geist wird sich beruhigen und von allein wieder sauber werden.“

 

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